Kooperation von Schule und Sportverein - Bezugsrahmen und empirische Befunde
Projektdauer:
02.01.89 bis 28.02.94
Kurzinhalt:
Forschungsproblem: Gegenstand der Untersuchung ist die Klärung einer Vielzahl von offenen Fragen zum Kooperationsmodell "Im Sport vereint" in Baden-Württemberg. Darin enthalten sind einerseits Fragestellungen, die u. a. das Verhältnis von Schulsport und Vereinssport zu klären suchen, andererseits werden ganz spezifische Zielsetzungen des seit 1987 landesweit institutionalisierten Modells empirisch überprüft, um vor allem defizitäre Bereiche herauszukristallisieren und Verbesserungsvorschläge machen zu können.
Methodisches Vorgehen: Trotz der Bedeutung, die die Zusammenarbeit von Schule und Verein für den Schulsport, den Vereinssport und insbesondere für den am Sport interessierten und zu interessierenden Schüler hat, gibt es bislang nur sehr wenig Untersuchungen zu diesem Komplex. Die beabsichtigte Untersuchung hat das Ziel, das angesprochene Modell aus mehreren Blickwinkeln zu untersuchen. Im Gegensatz zu bisherigen Untersuchungen sollen drei unterschiedliche Populationen, die in die Kooperation involviert sind, befragt werden. Es sind dies die an Kooperationsmaßnahmen teilnehmenden SchülerInnen, die LeiterInnen der Maßnahmen und die landesweiten in allen Staatlichen Schulämtern verantwortlichen Sportschulräte und RegionalbetreuerInnen für die einzelnen Schultypen.
Durch solch ein mehrspektivisches Vorgehen soll erstmalig die Zusammenarbeit von Schule und Sportverein aus drei Blickwinkeln gleichzeitig und repräsentativ untersucht werden. Es wurden hierzu drei spezifische Fragebögen entwickelt.
Der Umfang der Stichprobe der SchülerInnen liegt bei N=1000, der Umfang der Stichprobe der KooperationsleiterInnen beträgt ca. N=1300 und die Anzahl der landesweit verantwortlichen RegionalbetreuerInnen und Sportschulräte für die Maßnahme, die alle befragt werden sollen, liegt bei N=140.
Die Datenerhebung bei den RegionalbetreuerInnen und KooperationsleiterInnen erfolgt auf dem schriftlichen Weg. Die Schülerinnen sollen anhand der vorliegenden Fragebögen vor Ort befragt werden. Die Datenaufarbeitung und -analyse erfolgt über SPSS.