Dissertationabgeschlossen

Einflussfaktoren auf den Fachkraft-Kind-Dialog in der Frühpädagogik

Projektdauer15.11.19 – 31.03.23
ZentrumForschungszentrum für Elementar- und Primarbildung
EinrichtungFakultät 2
InstitutDeutsch mit Sprecherziehung

Kurzinhalt

Der Dialog im frühpädagogischen Setting unterliegt zahlreichen Beobachtungen hinsichtlich seiner Qualität, der Chancen, die sich daraus für die Kinder ergeben und der Optimierbarkeit auf Seiten der Fachkräfte. Dabei wurde bisher versäumt, den Blick auf die Gesamtsituation des Dialoghandelns zu weiten, obwohl es in diesem Setting sehr spezifischen Bedingungen unterliegt, begonnen bei den institutionellen Rahmenbedingungen über die Person der Fachkraft an und für sich bis hin zum Kind.
Es stellt sich die Frage, wie Dialoge in frühpädagogischen Einrichtungen ablaufen, sofern sie stattfinden, und welche Akteure sich in welcher Form daran beteiligen. Wie konstruiert sich das Handlungs- und Dialognetzwerk der Gesprächsteilnehmer? Welche Faktoren sorgen dafür, dass Gesprächshandlungen initiiert und aufrechterhalten oder abgebrochen werden?

Projektbeteiligte

CLProf. Dr. Löffler, CordulaBetreuungProfil

Finanzierungsträger ohne Beträge; Einträge mit Geheimhaltung bleiben aussen vor

Keine Finanzierungsdaten vorhanden

Verweise auf Webseiten

  • Keine

Angehängte Dateien

  • Keine

Publikationen

SammelbandOnlinePeer ReviewPrintDeutsch

Die Triade von Fachkraft, Kind und Ding – Videoanalyse einer Dialogsituation in der frühpädagogischen Praxis

Albedyhll, L. v. (2021). Die Triade von Fachkraft, Kind und Ding – Videoanalyse einer Dialogsituation in der frühpädagogischen Praxis. In: Waburg, W. & Götte, P. (Hrsg.), Den Dingen auf der Spur. Zum Umgang mit Gegenständen in Kindheit und Jugend. (S. 215-234). Wiesbaden: Springer VS.

Abstract
Den Dialogen zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern in frühpädagogischen Settings wird in der Sprachförderung eine besondere Bedeutung beigemessen. Ihr Verlauf und damit die Möglichkeit, das Bildungspotenzial auszunutzen, hängen dabei nicht nur von den sich verbal äußernden Akteur*innen ab. Sprachhandeln findet in einem Netzwerk von Dingen und Personen statt, deren direkte oder indirekte Bezugnahme aufeinander Interaktion lenkt, fördert oder einschränkt. Der vorliegende Beitrag analysiert auf Basis eines Videoausschnittes eine kurze Dialogsequenz und zeigt auf, inwieweit die Triade aus Fachkraft, Kind und Ding durch die verbalen und nonverbalen Handlungen verwoben wird. Das mikroanalytische Vorgehen stützt sich auf eine reduzierte grafische Darstellung der Situation, die Muster im Netzwerk leicht abbildbar macht. So lassen sich erste Hinweise auf Zusammenhänge zwischen räumlicher Anordnung der Akteur*innen und Verlauf der Dialogsituation finden und Bezüge zu Netzwerken frühkindlicher Interaktion herstellen.
Projekt-ID 215
Forschungszentrum für Elementar- und Primarbildung • Fakultät 2 • Deutsch mit Sprecherziehung
Erfasst von Albedyhll, Laura am 24.11.21